Anlagenbau - Einleitung

Um das Schwimmen in vollen Zügen genießen zu können, ist eine perfekte und zugleich umweltorientierte Technik notwendig. Die Natur zeigt uns eine perfekte Wasseraufbereitung. Regenwasser versickert durch verschiedene Bodenfilterschichten die Keime und Verunreinigungen aufnehmen, neutralisieren und das Wasser mit lebensnotwendigen Spurenelemente anreichern.

Durch Bäche, die das Wasser mit Sauerstoff anreichern, gelangt das Wasser in Seen die zum Baden einladen (vorausgesetzt der Mensch hat nicht in den Wasserkreislauf eingegriffen).

Dieses Seen haben eine ausreichende Selbstreinigungskraft, die die natürliche Verschmutzung durch Tiere, Fische, abgestorbene Pflanzen und auch den Laubeintrag ohne Probleme bewältigen können.

Die Natur dient als Vorgabe, um eine Anlagentechnik zu konzipieren, die auch mit noch größeren Problemen fertig werden kann. In der Regel sind die kommunalen oder privaten Schwimmbäder keine natürlichen Gewässer die sich selbst regenerieren können. Sie haben auch keinen ständigen Frischwasserzulauf und keinen kontinuierlichen Ablauf.

Hier ist es nun notwendig eine Anlagentechnik und ein Schwimmbecken so zu planen das eine ständige Umwälzung und Filtration gewährleistet ist. Es dürfen keine Totzonen im Becken entstehen in denen das Wasser stagniert. Auch müssen Keime und Bakterien die durch den Badegast eingetragen werden sicher abgetötet werden.

Für die Anlagentechnik in den öffentlichen Bädern bestehen gesetzliche Vorschriften die eingehalten werden müssen.

In Deutschland ist die Güte der Badewasserqualität und Anlagentechnik von Beckenbädern geregelt in der DIN 19643. Die Beckenwasserqualität muß aus hygienischer Sicht Trinkwasserqualität haben. Desweiteren sind Wasser- und Energieeinsparungen zu berücksichtigen da diese kostbaren Ressourcen nicht unendlich zur Verfügung stehen.

Schwimmbadkreislauf

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