Anlagenbau - Problemlösung

Zu- und Abläufe eines Schwimmbeckens müssen schon von der Planung und Konstruktion her so angeordnet sein, dass das aufbereitete und desinfizierte Wasser gleichmäßig alle Bereiche des Beckens erreicht (keine "toten Ecken") und gleichzeitig das "abgebadete" Wasser möglichst auf kürzestem Wege abgezogen wird.

Die klassische Längsdurchströmung ist heute von zwei Systemen weitgehend verdrängt worden: die horizontale und die vertikale Durchströmung.

Bei der horizontalen Durchströmung tritt das aufbereitete Wasser aus längsseitig angeordneten Düsen ein. Bei der Vertikaldurchströmung tritt hingegen das Wasser aus zahlreichen gleichmäßig über den Beckenboden verteilten Düsen ein.

In beiden Fällen wird das Wasser vollständig, also zu 100%, über die Überlaufrinne wieder der Aufbereitungsanlage zugeführt. Unbestrittener Vorteil der Überlaufrinne ist der Oberflächenreinigungseffekt: Die von der Verschmutzung unmittelbar betroffene Beckenwasseroberfläche und die darunter liegenden Wasserschichten werden auf kürzestem Wege der Aufbereitungsanlage zugeführt.

Vertikale Strömung

Vertikale Strömung mit Überlaufrinne

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